„Neon Lite“ ist ein deutscher Rapper aus Stuttgart. Sein Künstlername ist nicht nur eine Anspielung auf eine bunte Farbenwelt aus Edelgasen. Vielmehr ist es ein Fingerzeig auf die Vorliebe zu einer Kombination aus modernem HipHop und sphärischen Synthesizer-Klängen. Anleihen aus den 1980ern sind dabei durchaus gewollt. Diese musikalische Vielseitigkeit und Ungebundenheit ist den Stücken des Rappers auch anzuhören.
In Ulm geboren wuchs „Neon Lite“ als einziges Kind einer Hausfrau und eines Lastwagen-Monteurs in einem Vorort auf. Neben der Leichtathletik und dem Fussball entwickelte er schon bald eine große Leidenschaft für das Gitarrenspiel. Bereits im Alter von 14 Jahren gründete er seine erste Band „No Exit“, die sich im Laufe der Laufe der Jahre zu einer waschechten Metal-Band entwickelte und in der Region zahlreiche Konzerte gab.
Um den musikalischen Horizont zu erweitern, schloss er sich später auch Bands anderer Musik-Richtungen an, darunter Trip-Hop-Projekte, aber auch New-Metal-Bands. Auch Auftragsarbeiten als Sounddesigner und Komponist für Multimedia-Produktionen und Spiele zählen zu seinen musikalischen Pfaden. In dieser Zeit erlernte er auch das Spielen des E-Bass, Keyboards und des Schlagzeugs – ohne Lehrer, nur als Autodidakt.
Eine besondere Leidenschaft entwickelte dabei für deutsprachigen Sprechgesang. Als besonders prägend bezeichnet er dabei den Rapper „Marteria“, der einen besonderen Einfluss auf „Neon Lite“ hatte. Als weitere deutschsprachige Einflüsse sind Casper, KontraK, MoTrip, Sido, Miss Platnum und Fard zu nennen. Die musikalischen Leidenschaften liegen wiederum bei Bands wie Metallica, Slayer, Northlane – aber auch Lana del Rey, Kelis, Soulwax, Stromae und Coldplay. Um nur einige zu nennen.
Am 06.09.2019 veröffentlicht „Neon Lite“ nun sein Debütalbum, welches den Titel „Zwischen Blitzen und Glühwürmchen“ trägt. Der Albumtitel geht zurück auf ein Zitat von Mark Twain: „Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beihnahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und dem Glühwürmchen“.